Wasserfall im Schwimmteich und Naturpoolbau – Grenzen und Möglichkeiten

Posted on 01. Jun, 2017 by in Gestaltungs-Tipps

© ralf walter - Fotolia.com

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Angehende Schwimmteich- oder Naturpool-Besitzer möchten mit ihrem Pool nicht nur Wasser und Badespaß in den Garten bringen. Die neue Anlage soll auch

  • schick aussehen
  • für Bewegung sorgen
  • Abwechslung und Abenteuer für Kinder und Erwachsene bringen.

Daher wünschen sich Gartenbesitzer immer öfter einen „Wasserfall“ für ihr Schwimmbad oder den Teich. Grundsätzlich gilt beim Bau einer Wasseranlage, dass beinahe alles möglich ist. Demzufolge ist also auch der Bau eines Wasserfalls für Ihren Pool umsetzbar. Allerdings sollte die Wasserattraktion immer zum Gesamtbild Ihrer Anlage und zur Gartengestaltung passen.

Im Naturpool alternative Wasserattraktion wählen

Unter einem Wasserfall verstehen Profis einen naturnahen Wasserstrom, der über Felsen oder eine Grotte fließt. Das „Natur“ in „Naturpools“ bezieht sich allerdings weniger auf die Optik als darauf, dass diese Pools im Unterschied zum „herkömmlichen“ Swimmingpool auf Chemie verzichten. Naturpools sind architektonisch dagegen sehr puristisch und modern gehalten. Ein richtiger Wasserfall passt daher selten zum Design.

Sicher gibt es auch Fälle, in denen der Pool in eine Felswand ‚eingelassen‘ ist oder ähnliches. Dann passt ein Wasserfall vielleicht ins Bild. Das dürfte aber recht selten vorkommen. Für Naturpools raten wir deshalb zu anderen Wasserattraktionen, die gestalterisch tragbar sind. In Frage kommen

  • Wasserschütten aus Wänden etc., die einen geradlinigen Wasserfilm ins Becken gleiten lassen
  • Wasserspeier wie Nackenduschen, Schwallduschen etc.
  • Wasserwände, die wie ein Regenvorhang das Wasser ins Becken abgeben.

Schwimmteich und Wasserfall – die perfekte Kombi

Anders sieht es da beim Schwimmteichbau aus. Hier ist das „Natur“ Programm: Steine, Kies und Pflanzen spielen die Hauptrolle – da passt ein naturnaher Wasserstrom bestens ins Konzept. Damit es nicht zu natürlich wird, können Sie Wasserfälle mit ausgefeilter Teichbeleuchtung kombinieren: Das sorgt für Extravaganz.

© ThomBal - Fotolia.com

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Planung und Bau eines Wasserfalls

Egal ob Wasserattraktion oder „echter“ Wasserfall: Bei Planung und Bau gibt es einiges zu beachten. Die Wasserspiele dürfen niemals zum Wasserverlust der Anlage führen. Stattdessen muss das Wasser am Ende immer wieder im Pool landen. Ein so entstandener Wasserkreislauf trägt sogar zur Wasserqualität Ihres natürlichen Badegewässers bei, denn er fördert die Sauerstoffzufuhr. Zu vermeiden ist, dass Fremdwasser – also Oberflächenwasser – in den Gartenteich oder Pool gelangt. Dieses würde zu einem Nährstoffüberschuss führen, der über kurz oder lang einen vermehrten Algenwuchs bedingt.

Technik beim Bau einer Wasserattraktion

Pumpen im Tauchpumpenschacht setzen Ihr Badegewässer in Bewegung. Wichtig ist bei der Wahl der richtigen Technik, diese auf Fallhöhe des Wasserfalls bzw. der Wasserattraktion abzustimmen. Die Fallhöhe misst der Profi ab der Kante des Wasserspiels, ab der das Wasser in den Pool fällt – dem sogenannten Überlauf – bis zum Wasserspiegel des Pools bzw. Teichs. Zugleich muss eine Pumpe genug leistungsfähig zu sein, um die gewünschte Wasserfallbreite zu erzeugen. Und dann ist da noch die Stauhöhe: Diese bezeichnet die Höhe des Wassers, das über den Überlauf fließt. Die Technik muss das Wasser so transportieren, dass dieser Strom nie abreißt.

Diese Berechnungen liegen aber in der Verantwortung der Teichbau-Profis. Für Sie als zukünftigen Wasserfall-Besitzer ist nur wichtig: Alle technischen Anlagen sind so eingebaut, dass sie außerhalb des Gefahrenbereiches liegen. Somit gelangt auch im Schadensfall kein elektrischer Strom ins Wasserbecken, der Ihre Gesundheit gefährden könnte. Generell ist die Technik von Wasserattraktionen heute so weit entwickelt, dass diese neben höchster Sicherheit und bester Funktionalität auch

  • tolles Design
  • Energieeffizienz
  • Kostenoptimierung
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