Der Leberbalsam: den multifunktionalen Lückenfüller pflegen

Posted on 04. Apr, 2017 by in Gartenpflege

© M. Schuppich - Fotolia.com

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Der Leberbalsam (Ageratum houstonianum) ist ein Korbblütler, der in Mittel- und Südamerika beheimatet ist. Er ist ein wahres Multitalent, das sich unterschiedlich einsetzen lässt. Mit unseren Empfehlungen zu seiner Pflege gedeiht diese Zierpflanze stark und gesund.

Sonniges Plätzchen und passendes Substrat für kräftiges Wachstum

Der Leberbalsam liebt es warm und luftig. Er verträgt viel Sonne, sein Standort sollte aber wind- und regengeschützt sein. Die Pflanze ist sehr empfindlich gegen Fröste und kommt sicherheitshalber erst nach den Eisheiligen auf den Balkon oder in den Garten. In Form von

  • Beeteinfassungen
  • Grabbepflanzung
  • Kübel- oder Balkonpflanzen

und auch in Kombination mit anderen Pflanzen macht er immer eine gute Figur. Als Substrat nehmen Sie frische und durchlässige Pflanzerde mit vielen Nährstoffen.

Reichliches Gießen und regelmäßiges Düngen sind bei der Pflanze gefragt

Richtig gut aufgehoben fühlt sich Ihre Blume, wenn die Erde im Kübel permanent feucht gehalten wird. Da dieses schöne Gewächs keine Staunässe verträgt, kümmern Sie sich um eine Drainageschicht aus Kies oder Split.

Der Leberbalsam ist ein Dauerblüher und braucht deswegen regelmäßige Nahrung. Verabreichen Sie Ihrer Pflanze etwa zwei Mal im Monat einen normalen Flüssigdünger.

Die Blütezeit mit Säubern verlängern

Zum notwendigen Pflegeprogramm dieser Pflanze gehört regelmäßiges Ausputzen verwelkter Blätter und Blüten. Das ist enorm wichtig, weil der Leberbalsam seine verdorrten Blüten nicht von alleine verliert.

© M. Schuppich - Fotolia.com

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Der Leberbalsam kann als Kübelpflanze den Winter gut überstehen

Der Leberbalsam sollte in einem beheizten Wintergarten oder in einem Gewächshaus überwintern. Wichtig dabei ist, dass die Temperatur nicht unter 5 Grad sinkt. Der Wasserbedarf der Blume ist relativ niedrig und das Düngen wird komplett unterbrochen.

Den Lichtkeimer richtig vermehren

Die Vermehrung durch Aussaat erfolgt ab Februar/März. Stecken Sie die Samen in eine nährstoffarme Erde und besprühen diese leicht mit Wasser. Bedecken Sie aber die Samen mit dem Anzuchtsubstrat nicht, weil der Leberbalsam ein Lichtkeimer ist.  Zum Schluss überziehen Sie die Anzuchtschale mit einer Klarsichtfolie und platzieren diese an einem hellen und warmen Ort.

Nach etwa 2 Wochen bei einer Temperatur von 20-22 Grad keimen die ersten Pflänzchen. Nach einem Monat erreichen die kräftigsten Keimlinge eine Höhe von 9-10 cm und werden pikiert. Sie kommen dann zu dritt in einen Topf und entwickeln sich bei etwa 16 Grad sich zu adulten Pflanzen.

Die Giftigkeit der Pflanze verhindert den Schädlingsbefall leider nicht

Der Leberbalsam ist giftig, was aber leider für Schädlinge keine Gefahr darstellt. Blattälchen, die sich mit Gießwasser verbreiten, lassen sich an den glasigen Stellen an der Blätter erkennen. Bei einem Befall entfernen Sie alle betroffenen Stängel und Blätter und verzichten aufs Besprühen Ihrer Blume mit Wasser.

Blattläuse sowie Weiße Fliegen bekämpfen Sie, indem Sie Ihren Leberbalsam

  • mit Brennsesselsud behandeln
  • kräftig abduschen
  • oder Schlupfwespen einsetzen.

Tipp: Die gefürchtete Wurzelfäule an Ihren Blumen beugen Sie vor, indem Sie die Gießregeln befolgen.

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