Astern: Superstars des Herbstgartens pflegen – unsere Tipps

Posted on 23. Sep, 2015 by in Allgemein

Astern 1

© martina_98 – Fotolia.com

Staudenastern sind Pflanzen, die man auf jeden Fall im Garten haben sollte. Sie sorgen nämlich im Herbst für bunten Farbtupfer an Blumenbeeten, weil sie im Gegensatz zu den meisten Pflanzen relativ spät blühen: von Ende September bis in den Oktober hinein. Wir geben Ihnen heute wertvolle Tipps, wie man diese Pflanzen richtig pflegt.

Astern und ihre Merkmale

Astern sind Korbblütler und gehören zur Familie „Asteraceae“. Es gibt ca. 250 Arten dieser margeritenähnlichen Blume. Sehr populär und einfach in der Pflege sind vor allem einjährige Astern (Callistephus), aber die Staudenastern (Aster) werden doch am liebsten gepflanzt, weil sie in der nächsten Gartensaison wieder schön blühen.

Astern können unterschiedliche Wuchshöhen haben:

  • klein- und dichtwüchsige Sorten (10-15 cm) eignen sich besonders gut für Steingärten oder als Bodendecker (Kissenastern)
  • mittelgroße und ganz große Sorten (von 40 bis zu sogar 300 cm): sie machen eine gute Figur in der Nachbarschaft von anderen Pflanzen oder Sträuchern

Zu den bekanntesten Asternsorten gehören:

  • Alpenaster
  • Raublatt-Aster
  • Glattblatt-Aster

Der Standort macht’s

Astern bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Pflanzen Sie Astern in der Nähe von anderen Stauden – so werden sie vor dem frostigen, kalten und starken Wind geschützt.  Bei hochwachsenden Sorten lohnt es sich auf jeden Fall, ein Lattengerüst zu bauen, damit die Astern-Stängel unter dem eigenem Gewicht nicht umknicken.

Astern richtig pflegen

Substrat

Die Erde sollte gut durchlässig und fruchtbar sein. Mischen Sie der Erde zusätzlich ein bisschen Kompost bei. Lehmige Böden lockern Sie mit Sand auf.

Gießen und Düngen

Astern vertragen keine Trockenheit und müssen deshalb insbesondere in der Sommerzeit reichlich gegossen werden. Ansonsten wässern Sie die Pflanzen mäßig.

Diese Herbstblumen gehören zu den Starkzehrern und brauchen deshalb entsprechende Nahrung. Mindestens zwei Mal im Jahr – im Frühling und im Sommer – verabreichen Sie einen Mehrkomponenten-Dünger mit hohem Calciumgehalt.

© reimax16 - Fotolia.com

© reimax16 – Fotolia.com

Astern durch den Winter bringen

Nicht alle Astern sind  bis zu ganz tiefen Temperaturen winterhart und kommen ganz ohne Frostschutz nicht aus. Gönnen Sie Ihren Pflanzen deshalb eine Winterummantelung und bedecken sie für die kalte Jahreszeit mit Reisig oder Laub. Sobald die Fröste vorbei sind, können Sie die Aster bis zum Boden schneiden.

Alte Pflanzen durch Teilen verjüngen

Alte Astern sind gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge besonders empfindlich und deshalb sollten sie etwa alle drei/vier Jahre eine Verjüngungskur bekommen. Zu diesem Zweck sollten die Pflanzen am besten nach der Blüte geteilt werden. Nehmen Sie einfach ein scharfes Messer und teilen die Horste in mehrere Stücke ein. Dank dieser Maßnahme werden die verjüngten Pflanzen wieder üppig wachsen.

Krankheiten bei Astern

Die Blätter hängen und werden mit der Zeit braun und welk – das alles wird von einem Pilz namens Verticillium hervorgerufen und führt zu sog. Asternwelke, also zum Absterben der betroffenen Pflanze.

Astern sind sehr anfällig für Mehltau. Infolge dieser Pilzerkrankung werden die Blätter und Blüten mit einem weißen Belag überzogen. In dem Falle müssen betroffene Pflanzenteile zurückgeschnitten werden.

Wenn die Blätter sich kräuseln und hellgrüne und rote Blasen auf ihrer Oberfläche aufweisen, dann spricht man von einer Kräuselkrankheit. Der Übeltäter ist der Schlauchpilz Taphrina deformans, der noch zusätzlich die Frosthärte der Pflanze vermindert.

Teile den Artikel mit anderen:
Artikel via Facebook teilen Artikel via Twitter teilen

Keine Kommentare bisher.

Diskutiere mit uns! Wir freuen uns über deinen Kommentar!

*