Duftspender für Ihren sonnigen Balkon: Lavendel richtig pflegen

Posted on 05. Mrz, 2015 by in Balkontipps

© Springfield Gallery - Fotolia.com

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Der Lavendel erfreut uns jeden Sommer mit seinem angenehmen Duft und lila gefärbten Blüten. Er hat seinen Ursprung im Mittelmeer, wodurch ihm pralle Sonne nichts ausmacht. Als Küchenpflanze, Duftessenz, Kosmetiköl, Heilmittel – der Lavendel ist vielseitig einsetzbar. Trockener Standort, keine Staunässe, kalkreicher Boden tragen zu seinem Wohlbefinden bei. Wie Sie noch diese Pflanze pflegen können, erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag.

Mit viel Sonne und kalkreichem Boden gibt sich der Lavendel zufrieden

In der prallen Sonne gedeiht die Pflanze am besten. Sie ist aber nicht wählerisch und verträgt ebenfalls ein paar Stunden im Schatten. Ganz wichtig ist aber, dass der Lavendel vor Wind geschützt ist.

Der Lavendel bevorzugt einen schön durchlässigen Boden mit Kies und Sand. Der Boden sollte zudem viel Kalk, aber nicht viele Nährstoffe enthalten, damit man in der Wachstumsphase notwendige Nährstoffe gezielt dosieren kann.

Nicht viel Gießen und Düngen

Der Lavendel braucht nicht viel Wasser, wobei Sie ihn vor der kompletten Austrocknung insbesondere vor der Blütezeit schützen sollten. Halten Sie die Pflanze leicht feucht und schauen öfter nach, wann sie die nächste Wassergabe bekommen soll.

Da der Boden schon kalkhaltig und mäßig nährstoffreich ist, zieht sich die Pflanze vom Boden das, was sie gerade braucht. Sie können aber dem Lavendel dabei helfen und einmal im Jahr mit Kompost oder Kalidünger düngen.

Zweimal im Jahr zurückschneiden

Die Pflanze freut sich, wenn Sie zweimal im Jahr zurückgeschnitten wird. Machen Sie es kurz vor dem Austrieb im Frühjahr und sofort nach dem Verblühen. Der Rückschnitt unterstützt das richtige und dichte Wachstum. Schneiden Sie dabei den Lavendel um ein Drittel zurück. Schneiden Sie nie tief ins Holz, weil dies der Pflanze schadet.

Lavendel durch Stecklinge vermehren

Die Vermehrung durch Stecklinge erfolgt im Frühjahr. Schneiden Sie etwa 10-15 lange Zweige ab und beseitigen dabei die Blätter. Pflanzen Sie die Stecklinge in einen Topf mit Anzuchterde und bedecken diesen mit einer Folie. Stellen Sie den Topf an einen warmen, aber nicht zu sonnigen Platz. Im Sommer sollten die Jungpflanzen zum Umtopfen fertig werden.

Lavendel überwintern

Der echte Lavendel kann draußen überwintern. Alle anderen Lavendelarten müssen ins Haus geholt werden. Die Pflanzen können ihre Winterruhe in einem Keller, Gewächshaus, Wintergarten oder einer Garage bei Temperaturen zwischen 5-10 Grad genießen.

© Friedberg - Fotolia.com

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Ätherische Öle des Lavendels verjagen Schädlinge

Mit Schädlingen bei Lavendel ist kaum zu rechnen, weil diese die ätherischen Öle der Pflanze nicht mögen. Krankheiten können durch falsche Pflanzenpflege auftreten. Staunässe kann zur Fäulnis und Schimmelbildung führen.

Duft- und Dekosäckchen: Lavendel trocknen

Sie können mit Lavendel-Zweigen eine stilvolle Deko selber basteln. Dazu schneiden Sie komplett aufgeblühte Triebe ab und bündeln sie zu winzigen Sträußen. Hängen Sie so vorbereitete Sträuße kopfüber an einem hellen und luftigen Standort auf. Sobald sich die einzelnen Blüten lösen lassen, dann können Sie die Säckchen mit Lavendel befüllen oder die Sträuße selbst als Deko nutzen.

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