So hat man am Rhododendron lange Freude

Posted on 13. Apr, 2013 by in Expertentipps

Bild: © Mexrix - Fotolia.com

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Rhododendren sind wie Azaleen sehr gut für Schattenlagen geeignet. Finden die Pflanzen gute Bedingungen vor, dann wachsen sie völlig problemlos im Halbschatten. Sie mögen einen humushaltigen, wasserdurchlässigen und gut belüfteten Boden. Auf den starken Wechsel zwischen Trockenheit und Nässe reagieren Rhododendren hingegen sehr empfindlich. Das kann man durch Mulchen vermeiden.
Auch scharfe und austrocknende Winde schaden den Rhododendren. Am besten, man pflanzt sie in eine Nische oder schützt sie durch das Vorpflanzen von immergrünen Gehölzen. Rhododendren brauchen viel Wasser, mindestens 2000 Liter pro Jahr und pro Quadratmeter. Vor allem im Herbst müssen sie stets gegossen werden, da sie im Winter sonst vertrocknen würden.

Die Beschaffenheit des Bodens ist wichtig

Der Boden muss so geartet sein, dass sich das Wasser darin nicht staut. Stark lehmhaltige Böden sind eher schädlich. Zur Bodenverbesserung mischt man einen Bodenverbesserer und Torf unter die Erde. Größere Gehölze kann man dann so einpflanzen, dass die bisherige Pflanzhöhe mit dem Aushubniveau übereinstimmt. Bei größeren Ballen muss man das Pflanzloch noch etwas vertiefen. Nach dem Einpflanzen tritt man die Pflanzen gut fest. Sind sie höher, stützt im ersten Jahr ein Pflanzpfahl, den man schräg in den Ballen schlägt. Den Boden füllt man so weit auf, dass das Niveau höher als der natürliche Boden ist. Nun kann man um den Rhododendron herum kleinere Gehölze und Bodendecker pflanzen.
Rhododendren eignen sich auch hervorragend als Kübelpflanzen. Doch trotz aller Vorliebe für den Schatten brauchen sie im Sommer ab und zu einige Stunden Sonne. Sonst lassen sie die schöne Blütenpracht vermissen. Hier finden Sie viele weitere Pflanztipps zum Rhododendron.

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