Auffällige Zierpflanze mit leuchtendem Orange – Tipps zur Pflege der Lampionblume

Posted on 12. Feb, 2018 by in Gartenpflege

Lampionblume unter blauem Himmel

© Fotolia, Fixativ, Nr. 179885272

Die Lampionblume mit ihren kelchförmigen Blüten und einer leuchtenden orangenroten Farbe macht jeden Garten zum besonderen Highlight. Die Pflanze gehört zu der Familie der Blasenkirsche, stammt ursprünglich aus China und Südosteuropa und hat sich schnell auf der ganzen Welt verbreitet. Dieses einzigartige Gewächs trägt in sich eine orange Frucht, die im Herbst zum einzigartigen Kontrast mit sattgrünem Blattwerk steht. Wieviel Pflegeaufwand die Lampionblume braucht, lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

Sonnig und warm für leuchtende Farbe

Der beste Platz für Lampionpflanzen ist schön warm und sonnig. Pralle Sonne sowie Hitze machen der Physalis (Physalis alkekengi) – so wird sie auch bezeichnet – nichts aus. Auch im Halbschatten, sofern der Boden mäßig feucht gehalten wird, setzt sich dieses Nachtschattengewächs durch. Die Lampionblume bevorzugt zudem einen vor Witterungseinflüssen geschützten Standort.

Das perfekte Substrat für die Lampionblume

Der Boden sollte lehmig, durchlässig und humos sein. Die Pflanze wächst am besten in einer kalkhaltigen Erde. Achten Sie darauf, dass das Substrat möglichst nährstoffarm ist, damit die Pflanze viele Blüten statt Blattmasse ausbilden kann.

Lampionblumen pflanzen

Lampionblumen eignen sich sowohl für die Kultivierung im Kübel als auch fürs Auspflanzen ins Freiland. Sie können diese schönen Stauden im April pflanzen, wobei sie sich vorher an einen vollsonnigen Platz gewöhnen sollten. Lampionblumen brauchen ein Pflanzloch, welches die doppelte Breite und Tiefe als der Umfang ihres Wurzelballens betragen. Wenn Sie gleichzeitig mehrere Lampionblumen nebeneinander einpflanzen, beachten Sie dabei einen Mindestabstand von ca. 40 cm.

Lampionblumen umtopfen und vermehren

Physalis alkekengi brauchen einen Standortwechsel etwa alle zwei bis drei Jahre. Als Alternative zum Umpflanzen bietet sich hier die Wurzelteilung. Beides sollte im Frühjahr erfolgen, bevor Sie mit dem richtigen Wachstum beginnen.

Lampionblumen weisen einen unglaublichen Vermehrungsdrang auf, so dass sie einfach Rhizome ausbilden und sich dadurch im Garten blitzschnell verbreiten. Wenn Sie aber diese Stauden im Kübel kultivieren, dann lassen sie sich durch Samen, Wurzelteilung und Rhizome vermehren.

Lampionblume im Garten

© Fotolia, M. Schuppich, Nr.170606988

Anspruchsloses Pflegepaket: Gießen, Düngen und Überwintern

Gießen Sie Ihre Lampionblume vorwiegend in der Anzuchtphase und in den warmen Sommermonaten regelmäßig. Ansonsten wird die Staude mäßig gewässert, so dass es nicht zu Staunässe kommt.

Ob und wie viel Dünger Ihre Pflanze braucht, ist Ihnen überlassen. Es gibt keine festgelegten Regeln. Sie können die Lampionblume mit Rhododendron-Dünger düngen, allerdings nur mäßig. Achten Sie darauf, dass zu viele Nährstoffe zu übermäßiger Bildung des Laubes beitragen.

Da die Lampionblume zu den winterharten Pflanzen gehört, kann sie problemlos während der kalten Jahreszeit draußen bleiben. Sie können aber, als Frostschutz, den Kübel mit Zeitungen bedecken.

Dekorative Lampionblumen gezielt schneiden

Das Gewächs ist besonders wuchsfreudig und muss regelmäßig, am besten im Frühjahr, beschnitten werden. Machen Sie einen großzügigen und bodennahen Rückschnitt. Sie können Ihre Lampionblume noch im Sommer zu Dekorationszwecken stylen. In diesem Fall werden die Triebe oder ganze Äste abgeschnitten.

Ist die Lampionblume giftig?

Ob die Beeren der Lampionblume  giftig sind, ist noch umstritten. Manche sind der Meinung, dass die orangen Früchte in kleinen Mengen verzehrt werden dürfen, andere behaupten das Gegenteil. Ein gewisses Giftpotenzial bergen grüne Pflanzenteile, weil sie verschiedene Bitterstoffe enthalten. Diese Bitterstoffe wirken sich negativ auf Magen und Darm aus und können Magenreizungen hervorrufen.

Die Früchte der Lampionblume weisen eine gewisse Ähnlichkeit mit der Kapstachelbeere der Physalis peruviana auf, die aber unumstritten essbar und sehr gesund sind.

Teile den Artikel mit anderen:
Artikel via Facebook teilen Artikel via Twitter teilen

Tags: ,

Keine Kommentare bisher.

Diskutiere mit uns! Wir freuen uns über deinen Kommentar!

*