Winterblühende Sträucher machen Ihren Garten über den Winter attraktiv

Posted on 11. Dez, 2017 by in Gestaltungs-Tipps

© Fotolia, Karen Albers, Nr. 128381837

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Im winterlichen Garten dominieren vorwiegend weiße, braune und graue Farbtöne. Das bedeutet aber nicht, dass es den ganzen Winter so sein muss. Wenn Sie passende Pflanzen wählen, können Sie Ihren Garten auch in der kalten Jahreszeit in ein farbiges Blütenmeer umwandeln. Dabei helfen Ihnen vor allem winterblühende und immergrüne Sträucher.

Blühender Garten im Winter – das ist möglich!

Der Garten fällt nie in Winterschlaf. Während die meisten Pflanzen unter der Schneedecke ruhen, ist der Winter für andere kein Hindernis, um mit der Blüte zu starten. Winterblühende Pflanzen bezaubern mit ihren Blüten überraschend – von Tag zu Tag. Ihre Blüten verschönern den schneereichen Hintergrund und sorgen für Abwechslung. Manche Sorten verströmen im Winter sogar einen einzigartigen Duft. Als unermüdliche Winterblüher gelten:

  • Zaubernuss
  • Schnee-Heide
  • Winter-Schneeball
  • Winter-Mahonie
  • Winterjasmin

Zaubernuss – robust und faszinierend

Die Zaubernuss (Hamamelis) ist entweder ein Strauch oder ein kleiner Baum, welche ca. 2-4 Meter hoch sein werden. Zaubernüsse zeichnen sich durch einen aufrechten, sparrigen Wuchs aus, so dass eine Unterbepflanzung mit Bodendeckern zu empfehlen ist. Auf der ganzen Welt gibt es nur 5 Arten von Zaubernüssen:

  • Herbstblühende Zaubernuss
  • Frühling-Zaubernuss
  • Hamamelis Ovalis
  • Japanische Zaubernuss
  • Chinesische Zaubernuss

Zaubernüsse sind pflegeleichte Pflanzen, die vor allem relativ regelmäßige Wassergaben benötigen. Ansonsten sind Düngen und Schneiden eher überflüssig.

Frostfreie Schnee-Heide

Schnee-Heide – auch als Winter-Heide bekannt – gehört zu den beliebtesten Winterpflanzen. Schnee-Heiden sind nämlich Dauerblüher, die monatelang blühen und mit rosa, roten oder weißen Blüten Blicke auf sich ziehen. Diese Zwergpflanzen lassen sich sowohl in Beeten als auch als Kübelpflanzen wunderbar kultivieren. Schnee-Heiden neigen zum Auseinanderfallen und Verkahlen, so dass Sie diese nach der Blüte alle 3 Jahre zurückschneiden sollten. Die Pflanzen freuen sich ebenfalls über eine Düngergabe im Frühling, um verstärkt weiter zu wachsen.

Eindrucksvoller Schneeball

© Fotolia, Roman, Nr. 179099320

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Viburnum (Winterschneeball) zaubert in jedem Garten ein einzigartiges Blütenspiel und das schon vom Spätherbst bis in den Februar hinein. Schneebälle fühlen sich am wohlsten an sonnigen bis halbschattigen Standorten, wo der Boden feucht bis nass ist. Pflanzen Sie Ihre Schneebälle in einem Mindestabstand von einem Meter, weil sie bis zu 3,5 hoch wachsen und dabei noch sehr buschig werden. Mit gelegentlichem Zurückschneiden der Triebe tun Sie der Pflanze ebenfalls gut.

„Winter Sun“ mit Winter-Mahonie

Wintermahonie blüht von Januar bis März und dazu noch mit einem angenehmen Honig-Duft und leuchtendem Gelb. Dieser Strauch mag keine volle Sonne und gedeiht dafür besser im Halbschatten. Die Winterblühende Mahonie erreicht eine Höhe von 1,5 Meter und eignet sich deswegen hervorragend für eine Heckenbepflanzung. Auch als Solitärpflanze macht sie eine gute Figur.

Winterjasmin mit seinem auffälligen Farbtupfer

Der Winterjasmin kommt aus der Familie der Ölbaumgewächse und lässt sich als:

  • Kletterpflanze
  • Hängepflanze
  • Kübelpflanze

wunderbar verwenden. Der Winterjasmin kann eine Wuchshöhe von bis zu 5 Meter erreichen und braucht einen sonnigen, aber windgeschützten Standort. Die Pflanze ist sehr schnittverträglich, wobei das nicht unbedingt sein muss.

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