Herzförmige Schönheit „Tränendes Herz“ auf dem Nordbalkon pflegen

Posted on 03. Mai, 2017 by in Allgemein

 © animaflora - Fotolia.com

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Das tränende Herz (Lamprocapnos spectabilis) gehört zu den mehrjährigen Stauden und blüht von April bis Juni. Es ist besser als „Zweifarbige Herzblume“, „Herzerlstock“, „Flammendes Herz“ oder „Marienherz“ bekannt. Es kann 50 bis 80 Zentimeter hoch werden und braucht dafür einen entsprechend großen Kübel. Beim Umgang mit dieser Pflanze ziehen Sie am besten Handschuhe an – sie ist giftig. Ein schattiges Plätzchen, humusreiche Erde und mäßiges Düngen sind die Grundvoraussetzungen für prachtvollen Wuchs.

Tränendes Herz: Schön, aber giftig

Schöne, herzförmige Blüten sowie andere Pflanzenteile sind beim tränenden Herz giftig. Selbst der Pflanzensaft kann zu Allergien führen. Beim Konsum einzelner Pflanzenteile drohen schwere Vergiftungen. Bei jeder Pflegemaßnahme tragen Sie daher am besten Handschuhe.

Lieber im Schatten im Humus-Boden

Das tränende Herz gedeiht schön im Schatten. Die Pflanze sollte auch möglicherweise geschützt vor Regen und Wind stehen. Tränende Herzen brauchen einen humusreichen sowie lockeren Boden. Überschüssiges Gießwasser oder Regenwasser muss problemlos abließen können.

Mäßig gießen und sparsam düngen

Herzblumen vertragen keine Staunässe. Kümmern Sie sich deshalb schon beim Bepflanzen um eine ausreichende Drainageschicht und halten Sie den Boden immer mäßig feucht. Ein Tränendes Herz ist nicht sonderlich hungrig und braucht keine regelmäßige Düngung. Es reicht, wenn Sie dem Boden der Pflanze im Frühjahr und Spätherbst eine ausgiebige Schicht Kompost beifügen. Ansonsten können Sie ab und zu einen organischen Dünger verwenden.

© E.Schittenhelm - Fotolia.com

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Tränendes Herz vermehren: Stecklinge abschneiden oder die Wurzeln teilen

Die Vermehrung durch Stecklinge erfolgt direkt nach der Blüte. Schneiden Sie einen etwa 15 Zentimeter langen Trieb ab und stellen Sie ihn in einem Wasserglas an einen hellen Platz. Nach ca. 3 Wochen zeigen sich die ersten Triebe, die später in einen Topf mit humusreichem Substrat gesetzt werden.

Führen Sie die Wurzelteilung entweder nach der Blüte im August oder im zeitigen Frühling durch. Graben Sie die Pflanze aus und teilen den Wurzelballen mit einem scharfen Messer. Pflanzen Sie das tränende Herz wieder in die Erde ein.

Tränendes Herz auf dem Balkon überwintern

Da die Pflanze winterhart ist, kann sie problemlos draußen überwintern. Damit sie gut durch den Winter kommt, geben Sie eine Schicht Humus in den Topf. Auf diese Weise erhält Ihr tränendes Herz wichtige Nährstoffe für die Winterzeit.

Tipp: Frisch gezogene Stauden haben größere Überlebenschancen, wenn Sie die in einem kühlen Raum überwintern.

Kampf gegen Läuse

Läuse sind die einzigen Schädlinge, die Ihre Pflanze befallen können. Diese Insekten saugen am Pflanzensaft, wodurch sie das Wachstum und die Blütenbildung der Staue beeinträchtigen. Im Kampf gegen Läuse verwenden Sie einen Sud aus Brennnesseln oder spritzen Sie die Pflanze ganz vorsichtig mit Wasser ab.

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