Kleines Farbakzent in Ihrem Garten – Gänseblümchen richtig kultivieren

Posted on 10. Jan, 2017 by in Allgemein

 

© Floydine - Fotolia.com

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Das Gänseblümchen gehört im Frühjahr zu den ersten Pflanzen, die ihre fröhlichen Gesichter zeigen. Es ist auch als „Bellis perennis“, „Tausendschön“ und „Maßliebchen“ bekannt und macht zusammen mit Vergissmeinnicht, Tulpen oder Mini-Narzissen eine gute Figur in jedem Frühlingskasten.

Es stammt aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Pflanze gehört nach draußen, sobald die letzten Fröste vorbei sind. Für Ihre Aufmerksamkeit bedankt sich die Pflanze mit einer unendlichen Blütenpower.

Gänseblümchen genießt gerne Sonnenstrahlen

Die schönsten Blüten bildet das Gänseblümchen in der Sonne. Es gedeiht ebenso gut an einem halbschattigen Plätzchen. Was an dieser Stelle viel wichtiger ist: Die Blume darf nicht zu früh auf den Balkon bzw. ins Beet. Erst nach den Eisheiligen kann sich das Gänseblümchen im Freien ausbreiten und frische Frühlingsluft schnappen.

Mäßig gießen und düngen

Das Gänseblümchen ist eine pflegeleichte Pflanze. Diese Frühlingsblume freut sich über gleichmäßig feuchtes Substrat und eine ausgewogene Düngergabe. Trockenheit vertragen Gänseblümchen nur schlecht, ebenso wie auch Staunässe. Alle zwei Wochen kriegt die Pflanze entsprechende Nahrung in Form von normalem Flüssigdünger.

Gänseblümchen, blühe!

Entfernen Sie regelmäßig verblühte Pflanzenteile. Diese Pflegemaßnahme sorgt für lange Blüte und kräftigt Ihre Blume durch bessere Nahrungsaufnahme.

Vermehrung durch Samen ist sinnvoll

Die Aussaat neuer Blümchen erfolgt im März/April. Die Samen keimen bei einer konstanten Temperatur von 20-22 Grad. Damit Sie diese Voraussetzung erfüllen können, vermehren Sie Ihre Blumen in einem Mini-Gewächshaus. Achten Sie beim Pflanzen auf den Abstand von 20 cm, damit jedes Gänseblümchen genug Platz für die Entwicklung hat.

Bellis überwintern drinnen

Die Überwinterung von Gänseblümchen klappt am besten in einem kühlen, hellen Raum mit einer Temperatur von 6-14 Grad.

© maristella94 - Fotolia.com

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Spinnmilben, Blattläuse und der Mehltau machen die Pflanze am meisten zu schaffen

Das Tausendschön ist sehr robust gegen Krankheiten, wird aber andererseits sehr gerne von Schädlingen besucht. Beim Befall mit Blattläusen, der sich an gerollten oder anders geformten Blättern erkennen lässt, spritzen Sie die betroffenen Pflanzenteile mit einer Spülmittellösung ab.

Spinnmilben lauern vor allem auf den Blattachsen, wodurch sich die Blätter kräuseln. Als Gegenmittel hat sich das Abspritzen mit Rapsöl am besten durchgesetzt.

Mehltau zeigt sich als grauer Schleier auf den Blättern der Gänseblümchen. In dem Falle müssen Sie alle befallenen Pflanzen komplett entfernen, weil sich dieser Pilz an den Nachbarblumen schnell bequem macht.

Gänseblümchen in der Heilkunde

Das Maßliebchen wird gerne als Hausmittel gegen verschiedene Beschwerden verwendet. So unterstützt z.B. Gänseblümchen-Tee den Stoffwechsel und regt das Verdauungssystem zum Arbeiten an. Dank seiner krampfstillenden Eigenschaften kann so ein Tee ebenfalls Husten lindern. Äußerlich verwendeter Gänseblümchen-Tee klärt unreine Haut und heilt Wunden.