Vorgarten: Visitenkarte des Eingangsbereiches anlegen

Posted on 18. Mai, 2016 by in Gestaltungs-Tipps

© maho - Fotolia.com

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Der Vorgarten ist eine öffentliche Fläche zwischen Haus und Straße, welche für Bewohner und Passanten sichtbar ist. Er vermittelt den ersten Eindruck und wirkt wie ein Willkommensgruß für jeden Gast. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass er wirklich repräsentativ, attraktiv und ästhetisch fürs Auge gestaltet wird.

Architektonische Harmonie schaffen

Der Vorgarten sollte auf die Architektur des Hauses abgestimmt sein. Dies erreichen Sie durch Verwendung ähnlicher Materialien und Farben. Wenn Sie eine Ziegelfassade haben, dann sollten Sie ebenfalls mit Ziegel Akzente in Form einer Gartenmauer setzen. Mit passender Bepflanzung können Sie ebenfalls den Charakter von Haus und Vorgarten in Szene setzen. Zu modern gebauten Häusern passen solche Pflanzen wie immergrüne Pflanzen (Buchsbaum, Thuja oder Mahonien), Rhododendron oder Bambus, welche sich auch als Kübelpflanzen kultivieren lassen. Die Häuser im Landhausstil sollten von Malven, Sonnenblumen, Mohn, Kapuzinerkresse, Tagetes, Nelken, Kamille, Petunien, Eisenkraut und ähnlichen umgeben sein.

Einladend muss es sein

Der Vorgarten als Eingangsbereich sollte bei Ihren Gästen zum angenehmen Betreten Ihres Grundstücks animieren sowie den Vorgeschmack auf das Innere signalisieren. Wichtig ist dabei, den Vorgarten sauber und funktional zu gestalten. So sorgen z.B. ein Fahrradständer und ein bequemer Zugangsweg für höchsten Komfort für Ihre Besucher.

Sehr viele Grundstücksbesitzer haben Ihre Mülltonnen in Vorgärten stehen. Damit man diese elegant verstecken kann, können Sie einen Sichtschutz aus Gabionen bauen und so unansehnliche Müllbehälter optisch verschwinden lassen.

Schwung in den Garten bringen

Haben Sie keine Angst, Bäume sogar im ganz kleinen Vorgarten zu pflanzen. Sie wirken nicht erdrückend, wenn Sie auf passende Baumarten wie kleinwüchsige Sorten mit Säulen- oder Pyramidenform setzen. Diese Bäume fügen sich ideal in die Vorgarten-Landschaft ein und sind leicht zu pflegen.

Den richtigen Ton treffen: Farbgestaltung im Vorgarten

Farbliche Akzente in Gärten sorgen für Abwechslung und bereichern die Gartenfläche vorm Haus. Achten Sie dabei darauf, dass Ihr Vorgarten am besten das ganze Jahr über mit Farbtupfern verzaubert und wählen daher Stauden mit verschiedenen Blütezeiten. Statt Rasen können Sie auf bunte Bodendecker setzen, die auch noch die Ausbreitung von Unkraut effektiv unterdrücken.

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Vorgarten als Sichtschutz

Sehr viele Haus- und Gartenbesitzer verzichten auf einen Zaun zugunsten einer kleinen Hecke. Eine hohe Einfriedung ist dann notwendig, wenn Sie an einer stark befahrenen Straße wohnen oder wenn Sie einen unangenehmen Anblick vor Ihrem Haus haben. Hier kommen vor allem solche Heckenpflanzen wie Kirschlorbeer, Thuja oder Efeu zum Einsatz, die noch zusätzlich leicht in der Pflege sind. Das satte Grün der Hecken können Sie mit Rosen oder Holunder oder anderen Sträuchern wie Sommerflieder oder Liguster und Kletterpflanzen brechen.

Vorgartengestaltung mit Kies und Steinen

Ein Kiesgarten ähnlich wie der Steingarten ist enorm pflegeleicht und passt zudem zur Gartengestaltung im japanischen Stil. In solchen Vorgärten dominieren Pflanzen und Steine, die ein stilvolles Gesamtbild darstellen. Diese Gestaltungsvariante ist besonders sinnvoll, wenn in Ihrem Vorgarten die meiste Zeit in die Sonne scheint und der Garten dadurch zur Trockenheit neigt.

Den Eingang richtig beleuchten

Im Vorgarten darf die richtige Beleuchtung nicht fehlen. Mit funktionalem Licht, am besten in Kombination mit Bewegungsmeldern, werden der Gartenweg und eventuelle Eingangs-Treppen keine Stolperfalle mehr. Mit LED-Leuchten oder Strahlern lassen sich bestimmte Objekte hervorheben und sorgen somit für besondere visuelle Reize.