Garten mit Steinen gestalten

Posted on 18. Mai, 2016 by in Gestaltungs-Tipps

© klickerminth - Fotolia.com

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Steine als architektonisches Merkmal im Garten stehen mit ihrer strengen Form im Kontrast zum dezenten Erscheinungsbild vieler Pflanzen. Steine lassen sich trotzdem vielseitig einsetzen und können Ihrem Garten einen natürlichen und wilden Charakter verleihen. Als Gestaltungsobjekt und Gartendekoration in modernen, minimalistischen Gärten spielen sie meistens die erste Geige. Dank der Vielfalt verschiedener Steinarten lassen sie sich in allen Gartenbereichen blicken.

Steine: Funktion und Ästhetik in einem

Steine – insbesondere Natursteinplatten – eignen sich wegen ihrer außergewöhnlichen Haltbarkeit und Abriebfestigkeit wunderbar als Belagmaterial für Gartenweg, Gehweg am Haus, Einfahrt oder Treppen. Solche Stein-Elemente sind nicht nur funktional, sondern fügen sich auch gut in die grüne Garten-Landschaft ein. Garten- und Gehwege aus Steinen mit grob strukturierten Oberflächen wie Granit, Sandstein, Pflasterstein, Quarzit,  Basalt, Betonstein, wobei Granit unter den genannten Steinen beste Dienste leistet. Diese Natursteine lassen sich einfach verlegen und leiten das Regenwasser gut ab. Granitsteine können Sie auch gut mit Klinker kombinieren.

Steine werden auch an vielen begehbaren Ecken wie Teich, Terrasse, Feuerstelle, Grillplatz und dort, wo Gartenmöbel stehen, eingesetzt.

Findlinge im modernen Gartendesign

Findlinge harmonisieren ganz gut mit Gartenteich, Gartenfiguren oder Wasserfällen. Findlinge werden vor allem in mediterranen Gärten immer mehr verwendet, weil sie zur üppigen exotischen Bepflanzung passen und das Gefühl, an der Mittelmeerküste zu sein, ideal vermitteln. Den Findlingen wird auch eine ganz besondere Bedeutung beigemessen: viele Gartenplaner sind der Meinung, dass sie eine positive Energie aus dem Erdinneren auf Menschen, Tiere und Pflanzen übertragen.

© Fotoschlick - Fotolia.com

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Dauerbrenner in der Gestaltung mit Steinen: Steingarten

Der beliebteste Anwendungsbereich von Stein im Garten ist der Steingarten. Er sollte am besten an einer Böschung platziert werden. Auf diese Weise werden sowohl die Steine selbst als auch die Pflanzen sehr gut sichtbar und die Staunässe wegen höherer Lage der Pflanzenwurzeln vermieden.

Steingärten sollten an sonnigen und halbschattigen Standorten angelegt werden. Die meist verwendeten Natursteine sind Kalkstein, Kieselmergel, Schiefer und Andesit. Damit Ihr Steingarten sich schön präsentiert, müssen Sie Unkrautwuchs vermeiden. Sobald Sie unerwünschte Pflanzen sehen, entfernen Sie diese, weil sich die Unkräuter blitzschnell ausbreiten können.

Kiesgarten: kleine Steinchen mit großer Wirkung

Eine Kiesfläche ist nicht nur in Sachen Pflege praktisch, sondern sie bildet auch einen guten Hintergrund für einen Staudengarten und vergrößert optisch die Gartenfläche. Kies, Splitt oder Schotter erschweren zudem die Vermehrung von Unkraut und verhindern die Wasserverdunstung, was beim richtigen Wachstum von Pflanzen von großer Bedeutung ist. Die Farbe und Körnung von Kies kann an den Gartenstil angepasst werden, wodurch man das Gartenkonzept noch attraktiver machen kann.

Andere Gestaltungsobjekte aus Steinen

Stein- und Kiesgärten sind die beliebtesten Formen einer Gartengestaltung mit Steinen. Andere Einsatzmöglichkeiten von Steinen im Garten sind:

  • Hochbeet
  • Heide
  • Gabionen als Sichtschutz
  • Natursteinmauer
  • Umrandung am Bachlauf
  • Beet-Einfassung