Balkonblumen düngen – die beste Nahrung für Ihre Pflanzen

Posted on 17. Aug, 2015 by in Balkontipps

Pflanzen duengen 1

Ⓒ Osterland – Fotolia.com

Balkonpflanzen brauchen länger, um richtig zu blühen und zu gedeihen. Spezielle Pflegemaßnahme ist dann richtiges Düngen. Um den „grünen“ Balkon zu genießen, müssen Sie etwas Gutes für Ihre Pflanzen tun. Mit den unten stehenden Dünge-Tricks haben Sie das Knowhow.

Dünger – so gedeihen die Pflanzen richtig

Balkonpflanzen als Kübelpflanzen brauchen sehr viel Nährstoffe, weil sie einfach die Nahrung in der freien Natur über den Boden nicht bekommen können. Zu denen gehören z.B.: Kalzium, Kalium, Eisen, Phosphor und auch Stickstoff. Jede Pflanze ist anders, deshalb muss man vorher den Gärtner nach dem besten Dünger für die jeweilige Sorte fragen.

Im Prinzip unterscheidet man zwischen mineralischem und organischem Dünger. Der mineralische Dünger wird auf der Basis von chemischen Stoffen hergestellt. Seine Wirkungsgeschwindigkeit ist wesentlich höher als die des organischen Düngers, d.h. die Inhaltsstoffe lösen sich schneller auf und werden auch schneller an die Pflanze abgegeben. Der organische Dünger enthält natürliche Abbauprodukte von organischem Material. Als organische Dünger fungieren z. B.: Gülle, Jauche, Kompost, Hornspäne und Stallmist. Sie wirken langsamer, aber sie sind so effektiv wie mineralische Dünger.

Düngerarten

Neben organischem und mineralischem Dünger kann man auch weitere Dünger unterscheiden. Auf dem Markt findet man:

  • Volldünger: sie enthalten Stickstoff, Phosphor und Kalium
  • Einzelnährstoffdünger: sie enthalten nur einen einzelnen Nährstoff, sie werden meist bei Mangelerscheinungen verwendet
  • Langzeitdünger: sind sehr umweltverträglich. Die Pflanze kriegt die Stoffe sehr langsam und erst nach und nach
  • Spezialdünger: gibt es für bestimmte Pflanzenarten wie Rosen, Orchideen oder Rhododendren. Sie sind speziell auf diese Arten abgestimmt
  • Flüssigdünger: sie haben den Vorteil, dass sie nicht in den Boden verarbeitet werden müssen, sondern ins Gießwasser gegeben werden, was zur gleichmäßigen Verteilung der Nährstoffe führt
Pflanzen duengen 2

Ⓒ rdnzl – Fotolia.com

Mit Hausmitteln düngen

Jeder Gartenliebhaber weiß, dass viele Hausmittel die besten natürlichen Düngermittel für Ihre Pflanzen sind. Für die Rosen sind ein Kaffeesatz sowie Bananenschalen, aber Bio-Bananenschalen (kleingeschnitten und untergehakt) besonders gut. Das Wasser nach dem Eier- oder Kartoffelwasser eignet sich wunderbar als Dünger, weil es natürliche Mineralien enthält und wie eine Mineralkur für Pflanzen wirkt.

Richtig düngen – so gehen Sie vor

Am besten düngen Sie frühmorgens oder bei bedecktem Wetter. Düngen Sie bei Sonnenschein lieber nicht – sonst ist die Gefahr größer, dass die Blätter und Wurzeln verbrennen. Bei den meisten Pflanzen bringt man den Dünger am besten während der Wachstumsphase (März-September) auf. Ausnahme sind feuchttropische Pflanzen, die auch im Winter einmal im Monat gedüngt werden können. Dosieren Sie den Dünger sparsam, aber dafür häufiger. Bei Überdosierung kann es dazu kommen, dass die Blätter zwar größer werden, aber dafür weniger Blüten ausgebildet sein können. Überdosierte Pflanzen sind dann empfindlicher gegen Regen und Wind.

Tags: