Traumhafte Blütenpracht und sommerliches Feeling auf Ihrem Balkon: Hibiskus und seine Pflegebedürfnisse

Posted on 20. Jul, 2015 by in Balkontipps

© Friedberg - Fotolia.com

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Der Hibiskus steht für exotisches Flair und Farbenintensität und macht uns vom Frühling bis Herbst mit seinen einzigartigen Blüten viel Freude. Um ihn richtig zu pflegen, müssen Sie aber einige wichtige Hinweise zum Gießen, Düngen, Überwintern und Schneiden beachten. Viele Schädlinge und Krankheiten quälen leider den Hibiskus und beeinträchtigen seine Gesundheit. Mit unseren Pflegetipps kann die Blume ihre Power auf jedem Balkon ohne böse Überraschungen voll zeigen.

Sonne und hochwertige Erde in vollen Zügen genießen

Der Hibiskus stammt aus wärmeren Regionen und braucht deswegen ein entsprechend sonniges Plätzchen, das vor Wind möglichst geschützt ist.

Als Substrat nehmen Sie ein Gemisch aus Kompost und Sand und topfen Ihre Blume jedes Jahr in ein größeres Gefäß um.

Großzügig gießen und düngen

Gießen Sie den Hibiskus regelmäßig und reichlich. Achten Sie aber dabei besonders darauf, dass sich keine Staunässe bildet. Die Blume ist dermaßen auf nasse Füße empfindlich, dass das überschüssige Wasser sofort ausgegossen werden sollte.

Die Nahrung kriegt Ihre Pflanze alle zwei Wochen außerhalb der Winterpause. Die Blume verträgt ganz gut einen normalen Flüssigdünger für Blühpflanzen.

Fachgerechter Schnitt für schöne Form

Stutzen Sie die Jungpflanzen bis zum Sommer alle 4-6 Wochen, damit sie sich in der Zukunft schön entwickeln und viele Verzweigungen bilden können. Ein normaler Rückschnitt alter Äste bietet sich im Frühjahr an.

Der Hibiskus hat es im Winter gerne kühl

Bevor Sie Ihre Pflanze für die Winterzeit spätestens Ende September ins Haus holen, sollten Sie sie leicht schneiden. Auf diese Weise wächst sie in der nächsten Saison noch kräftiger. Der Hibiskus verbringt den Winter in einem kühlen, aber hellen Raum bei  Temperaturen rund um die 13 Grad. Gegossen wird nur in kleinen Mengen, so dass die Blume nicht austrocknet.

© ArTo - Fotolia.com

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Krankheiten und Schädlinge bekämpfen

Der schöne Hibiskus kann wegen Pflegefehler kränkeln oder von Schädlingen befallen werden. In Frage kommen vor allem: Gelbfleckigkeit, Chlorose, Blattverdickung, Blattfleckenfilz und Blattläuse.

Gelbe Flecken auf den Blättern des Hibiskus deuten auf Gelbfleckigkeit hin. Als Gegenmaßnahme müssen Sie die betroffenen Stellen großzügig abschneiden.

Chlorose verursacht, dass die Blätter gelblich werden. In dem Falle sollten Sie die Pflanze heller stellen und ihr sofort Nährstoffe zuführen.

Missgebildete Blätter sind auf  Blattverdickung zurückzuführen. Platzieren Sie Ihren Hibiskus etwas wärmer und heller.

Der Blattfleckenfilz zeigt sich an unregelmäßigen, braunen Flecken auf den Blättern. Hier hilft nur das Entfernen der betroffenen Pflanzenteile.

Die Verkümmerung der Triebe sowie Glätteverlust der Blätter ist ein Zeichen für das Dasein von Blattläusen. Besonders wirkungsvolle Hausmittel gegen diesen Schädling sind Seifenlauge sowie das Besprühen mit Brennnesselsud.

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