Leckere Tomaten vom eigenen Balkon – so geht’s

Posted on 09. Jun, 2014 by in Balkontipps

Bild: i Stock, thinkstockphotos.de

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Die Gartenliebhaber unter uns wissen es ganz genau – rote Köstlichkeiten kann man auch in Balkonkästen effektiv anpflanzen. Das macht übrigens genauso viel Freude wie der Gartenanbau.

Eins sollte jedoch klar sein: Tomaten sind Pflanzen mit hohem Pflegeaufwand.Viel gießen, düngen und das ausgeizen der Triebe werden belohnt mit saftigen, prallen Tomaten.

Die richtige Tomatensorte macht es aus

Die geeigneten Tomatensorten für die Balkonzucht sind:
• Stabtomaten,
• Strauchtomaten,
• Cherrytomaten,
• Eiertomaten
• Fleischtomaten.

Auf den richtigen Standort kommt es an

Tomatenpflanzen brauchen viel Sonne und Licht. Wir raten jedoch davon ab, das Gemüse auf dem Südbalkon ungeschützt stehen zu lassen – ansonsten werden die Tomaten trocken und geschmacklos! Der richtige Platz bietet auch genug Schutz vor Regen und Wind. Wenn der Balkon nicht überdacht ist, stellt man die Tomatenpflanzen am besten an der Hauswand auf.

Rein in den Kübel

Das beste Gefäß für Tomatenpflanzen ist ein Kübel mit einem Volumen von ca. 40 Liter. So wachsen und gedeihen die Pflanzen ordentlich und erhalten genug Wasser und Nährstoffe. Füllen Sie den Kübel ordentlich mit Erde (mindestens 30 Zentimeter!). Wenn Tomaten in zu kleinen Töpfen gepflanzt werden, können sie sich nicht ordentlich ausbreiten. Tomaten wurzeln sehr stark, daher empfiehlt sich auch: pro Kübel eine Pflanze!

Ohne Rankhilfe wird die Tomatenzucht nichts werden, daher sollten diese gleich beim Kauf der Pflanzen mit angeschafft werden. Spiralförmige Rankhilfen sind optimal geeignet für den Einsatz, alternativ geht auch ein Holzstock mit Kabelbindern oder Bindfaden zum fixieren.

Tomaten sind durstige Pflanzen

Bild: iStock, thinkstockphotos.de

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Tomaten brauchen viel Wasser. Wenn es extrem warm ist, sollten sie mindestens zwei Mal am Tag gegossen werden. An den hängenden Blättern erkennt man, dass es höchste Zeit fürs wässern ist. Spezielle Kübel mit eigenem Wasserreservoir bringen gute Ergebnisse – dann kann man die Tomaten auch mal ein paar Tage sich selbst überlassen.

Aber Achtung: Die Tomaten sollten an einem geschützten Platz stehen, denn Wind und Regen mögen sie gar nicht. Eine Plastikhülle (oder ein Dach) schützt vor Wind und Wetter!

Pflegeprogramm: Dünger und Ausgeizen

Die richtige Tomatenpflege spielt eine große Rolle. Die Pflanzen gehören zu den so genannten Starkzehrern, d.h. sie benötigen viele Nährstoffe. Darum muss man sie richtig mit organischem Dünger versorgen. Beachten Sie dabei die Düngeanleitung. Als Faustformel gilt – 1-mal pro Woche düngen während der Wachstumsphase. Spezielle Tomatendünger müssen unserer Erfahrung nach nicht sein, ein allgemeiner Gemüsedünger führt zu sehr guten Ergebnissen.
Während des Wachstums müssen die Pflanzen ausgedünnt werden. Entfernen Sie dabei alle Seitentriebe (sog. ausgeizen). Gehen Sie vorsichtig vor, um die Pflanze nicht zu beschädigen. Sollten Seitentriebe blühen diese nicht entfernen! Ein Schnitt geschieht am besten mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere, um die Pflanze möglichst wenig zu verletzen. Schneiden Sie möglichst dicht am Stiel der Pflanze die Seitentriebe ab.

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