Mediterrane Pflanzen für den heimischen Garten

Posted on 26. Jul, 2013 by in Gestaltungs-Tipps

Bild: © ralf werner froelich - Fotolia.com

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Mediterrane Pflanzen erinnern an Sommer, Sonne und Urlaub. Viele dieser Pflanzen wachsen ausschließlich in mediterranem Klima aber einige können auch in Deutschland sowohl im Garten als auch im Kübel angebaut werden, vorausgesetzt, die jeweiligen Standortbedingungen und Bodenverhältnisse lassen dies zu. Dazu gehören neben Bäumen und Sträuchern auch verschiedene mediterrane Kräuter und Früchte wie beispielsweise Kiwis oder Feigen.

Zypresse und Hibiskus im heimischen Garten

Ein häufig in milderen Gegenden Deutschlands anzutreffendes mediterranes Gehölz ist die Zypresse. Sie fällt durch einen besonders schlanken Wuchs auf. Beim Kauf sollten diese Pflanzen mindestens einem Meter hoch sein wegen der Frosthärte. Bereits bei der Pflanzung sollten dem Substrat sowohl Hornspäne als auch ein Vorratsdünger zugegeben werden. Die Zypresse bevorzugt geschützte, halbschattige bis sonnige Standorte mit humusreichen, leichten und schwach sauren Böden mit einem pH-Wert zwischen 5 und 6. Sie sollte regelmäßig mit Wasser versorgt werden, sonst könnte sie schnell Nadeln verlieren. Eine mögliche Verkahlung, aufgrund von Trockenheit, würde einen drastischen Rückschnitt erfordern. Eine Düngung ist nicht zwingend erforderlich, Zypressen gedeihen auch ohne Dünger sehr gut.  Ein regelmäßiger Rückschnitt ist vor allem bei einer Heckenbepflanzung erforderlich.

Der Hibiskus ist ein Hingucker in jedem Garten. Er besticht bei richtiger Pflege Jahr für Jahr mit einer einzigartigen Blütenpracht. Winterharte Sorten werden häufig als Roseneibisch angeboten. Die Pflanze benötigt einen windgeschützten, hellen Standort jedoch ohne pralle Mittagssonne und einen durchlässigen, humosen Boden. Sie sollte, vor allem bei anhaltender Trockenheit, regelmäßig gegossen werden. Staunässe ist zu vermeiden. Im Frühjahr kann mit einem Flüssigdünger oder Kompost gedüngt werden.
Hibiskus sollte mindestens alle 2-3 Jahre verschnitten werden. Dabei schneidet man bis ins alte Holz zurück. Zudem werden trockene, kranke und schwache Triebe mit entfernt. Der beste Zeitpunkt hierfür ist das zeitige Frühjahr, bevor die Pflanze austreibt.

Leckere Früchte von Kiwipflanze und Feigenbaum

Natürlich können auch schmackhafte, mediterrane Früchte den Garten bereichern,  wie beispielsweise Kiwi oder Feige. Kiwis kann man als Jungpflanzen im Handel erwerben. Bei nicht selbstbefruchtenden Sorten benötigt man immer eine weibliche und eine männliche Pflanze. Gepflanzt wird im Frühsommer an einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort, z.B. an einer nach Süden ausgerichteten Hauswand. Der Boden sollte humos, nährstoffreich und leicht sauer sein.
Junge Pflanzen werden erst im zweiten Jahr gedüngt, und zwar sparsam. Geeignet sind Kompost oder ein Mineraldünger z.B. Rhododendrondünger. Gegossen werden sollte regelmäßig, vor allem bei anhaltender Trockenheit, sonst könnte die Pflanze das Fruchtwachstum einstellen. Kiwis müssen regelmäßig verschnitten und erzogen werden.

In milden Regionen Deutschlands gedeihen auch Feigenbäume im Garten recht gut, besonders an windgeschützten, sonnigen Standorten, in kalkhaltigen, leichten und durchlässigen Böden. Viel Wärme und Sonne wird besonders im Herbst benötigt. Niederschlagsmengen von 500-700 mm im Jahr, sind für die Feige in der Regel ausreichend.
Ein Winterschutz aus Stroh, Reisig oder Laub ist empfehlenswert. Der Wurzelbereich sollte mit Mulch und die Stämme von älteren Bäumen mit einem Vlies geschützt werden. Gedüngt werden kann von Mai bis August. Der Dünger sollte weniger Stickstoff dafür aber viel Kali und Phosphor enthalten.

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Mediterrane Kräuter für den Garten

Was wäre ein Garten ohne Kräuter? Mediterrane Kräuter bringen Würze in zahlreiche Gerichte und sind zudem noch heilkräftig, wie beispielsweise Lavendel oder Thymian.
Wie die meisten mediterranen Pflanzen benötigt auch Lavendel einen sonnigen Standort. Der Boden sollte trocken, sandig, durchlässig und leicht kalkhatig sein. Gegossen wird nur bei anhaltender Trockenheit. Staunässe sollte vermieden werden, gegebenenfalls durch eine Drainage im Boden. Er sollte nicht zu eng gepflanzt werden, damit die Luft zwischen den einzelnen Pflanzen gut zirkulieren kann. Zum Schutz vor längeren Frostperioden kann die Pflanze z.B. mit Kokosmatten oder Stroh geschützt werden.

Auch Thymian bevorzugt ein sonniges Plätzchen und einen trockenen, sandigen und durchlässigen Boden. Staunässe sollte auch hier vermieden werden. Als Dünger eigenen sich Kalk und Humus besonders gut. Ab und zu sollte der Thymian zurückgeschnitten werden. Dabei können alte Pflanzenteile entfernt oder die komplette Pflanze nach der Blüte um ungefähr ein Drittel gekürzt werden. Thymian ist zwar winterhart, sollte aber trotz allem einen leichten Winterschutz bekommen. So kann er ganzjährig frisch geerntet werden.

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